Obacht! Rechter Tech-Milliardär Peter Thiel kommt nach Wien
Tech-Milliardär Peter Thiel kämpft mit Vermögen aus Spionage-Software gegen die Demokratie
Peter Thiel ist einer der einflussreichsten Männer der Welt und kaum jemand kennt ihn. Der PayPal-Mitgründer investierte früh in Facebook, gründete die Überwachungsfirma Palantir und finanzierte Donald Trump sowie US-Vizepräsident J.D. Vance. Doch Thiel ist mehr als ein milliardenschwerer Geldgeber: Er ist ein Ideologe. Demokratie ist für ihn ein Hemmnis, das man aus dem Weg räumen muss.
Endgegner Windrad: Die FPÖ will mit allen Mitteln die Energiewende aufhalten
Windräder sind eines der größten Reizthemen der FPÖ. Glaubt man den Freiheitlichen, sind sie eine Gefahr für die Landschaft, für Vögel, unsere Gesundheit und würden ohnehin kaum Strom produzieren. FPÖ-Politiker torpedieren mit allen Kräften Vorhaben, neue Windräder zu errichten. Mit welchen Schauermärchen zieht die FPÖ ins Feld – und was ist dran an ihren gängigsten Behauptungen? Hier ein Faktencheck.
Wie Spanien Frauen vor Gewalt schützt und gegen Deepfakes vorgeht
Spanien gilt in Europa als wichtiges Vorbild beim Schutz vor Gewalt an Frauen. Das Land verbindet spezialisierte Gerichte, Polizei, Hilfsangebote, Prävention und elektronische Überwachung zu einem umfassenden System. Gleichzeitig zeigen neue Formen digitaler Gewalt, etwa Deepfake-Pornografie oder der Fall Collien Fernandes, dass Gewaltschutz ständig weiterentwickelt werden muss.
Milliardäre sorgen dafür, dass Putzkräfte mehr Steuern zahlen als sie selbst – ein neues Modell soll das ändern
Superreiche zahlen oft wenig bis gar keine Steuern. Sie können über Stiftungen und Offshore-Konten ihr Geld vor dem Finanzamt verstecken. Der Durchschnittsbürger kann das nicht. Um das Problem zu lösen, hat der Ökonomen Gabriel Zucman eine neue Steuer entwickelt: Alle Superreichen sollen mindestens 2 Prozent ihres Vermögens als Steuer bezahlen. So eine Steuer für Superreiche hat auch hohe Zustimmung in der Bevölkerung. Superreiche nutzen jedoch ihren Einfluss auf Politik und Medien, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und so eine gerechte Besteuerung zu verhindern.
Große Medien machen trotz Millionen-Förderungen Verluste – Experte Kaltenbrunner im Interview
Österreichs Medien stehen am Abgrund, sagt Medienwissenschaftler Andreas Kaltenbrunner. Die großen Zeitungen haben in den letzten Jahren die Hälfte ihrer Printleser:innen verloren, journalistische Arbeitsplätze haben sich in nur einer Generation halbiert, Werbegelder fließen im großen Stil an Facebook, Google und Co ab und die Inserate der Regierung sind auf ein Drittel zurückgegangen. Die Medienförderung ist zwar in den letzten Jahren gestiegen, profitiert haben davon aber vor allem die sechs bis sieben größten Medienhäuser. Dabei sind vielfältige Medien zentral für unsere Demokratie. Im Interview erklärt er, wie sein Vorschlag eines neuen Modells Qualität und Vielfalt fördern und nachhaltig sichern würde.
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Quelle: kontrast.at