Wüst a Watsch’n?! Diese 6 Politiker verharmlosen Gewalt gegen Kinder
„Hat niemandem geschadet“: Wie rechte Politiker von Ofner bis Kickl die „gsunde Watschn“ verharmlosen
Von FPÖ-Justizminister Harald Ofner 1984 bis zum heutigen FPÖ-Chef Herbert Kickl 2026: Vier Jahrzehnte lang haben Politiker von FPÖ und ÖVP Gewalt gegen Kinder verharmlost. Wir haben ihre Aussagen dokumentiert.
Positives im Budget 2027-2028: Wo die Regierung spart, investiert & Härtefälle auffängt
Österreich muss sparen: Die Staatsschulden liegen bei über 80 Prozent der Wirtschaftsleistung. Mit dem neuen Doppelbudget will die Regierung sparen, ohne soziale Härtefälle zu verschärfen. Geplant sind höhere Steuern für Banken und große Unternehmen, gleichzeitig aber auch mehr Geld für Pflege, Bildung und Kindergärten. Das Budget zeigt damit eine klare politische Schlagseite: Konsolidiert wird nicht nur über Kürzungen, sondern auch über höhere Beiträge von Konzernen. Hier ein Überblick über die progressive Schlagseite des Budgets für die nächsten zwei Jahre.
Frankreichs Streamingabgabe brachte über 10 Millionen Euro für Musikförderung
Frankreich bittet große Streamingdienste zur Kasse. Seit Anfang 2024 zahlen Plattformen wie Spotify, Deezer oder Apple Music die Streamingabgabe auf ihre Umsätze. Mit den Einnahmen fördert das Land die eigene Musikszene. Das Geld fließt direkt in Produktionen, Tourneen und kleinere Strukturen der Branche. Besonders Klassik, Chanson und Jazz profitieren, also Bereiche, die am Markt oft unter Druck stehen. Rund 10 Millionen Euro kamen im ersten Jahr zusammen. Weniger als erwartet, aber genug, um hunderte Projekte möglich zu machen.
10 Jahre Brexit: „Für die meisten Briten hat sich der Austritt nicht gelohnt“
Zehn Jahre nach dem Brexit-Votum im Jahr 2016 fällt die Bilanz ernüchternd aus: Die Folgen für Großbritanniens Wirtschaft waren negativ. Im Interview erklärt Jan Eichhorn, Politikwissenschaftler und Experte für britische Politik, warum der Brexit für viele Brit:innen keine Erfolgsgeschichte ist. Die Versprechen der Leave-Kampagne – mehr Wohlstand, mehr Kontrolle, bessere Chancen für Unternehmen – haben sich nicht erfüllt. Stattdessen gab es mehr Handelshemmnisse, höhere Kosten, schwächeres Wachstum und Probleme bei Arbeitsmigration, Forschung und Universitäten.
Weniger Härte, weniger Rückfälle: Was Norwegen im Strafvollzug besser macht
Kritiker sprechen abfällig von „Luxus-Gefängnissen“, wenn sie Bilder aus norwegischen Haftanstalten wie Bastøy sehen: kleine helle Zimmer, Fernseher, Küchen, Werkstätten, Gärten und eine Justizwache ohne aggressivem Auftreten. Hinter diesem System steckt keine Laschheit, sondern eine nüchterne Frage: Was macht eine Gesellschaft am Ende sicherer? Fast alle Gefangenen kommen irgendwann frei – und sind dann unsere Nachbarn oder stehen mit uns an der Supermarktkassa. Norwegen sagt: Häftlinge soll man nicht „brechen“ oder demütigen. Sondern darauf vorbereiten, später in der echten Welt zu funktionieren und einen Beitrag zu leisten.
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Quelle: kontrast.at