Barbara Blaha will Männer zu feministischen Verbündeten machen – das Interview zu ihrem neuen Buch
Barbara Blaha will Männer zu feministischen Verbündeten machen – das Interview zum neuen Buch
Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch „Funkenschwestern“ beschreibt Barbara Blaha, warum Männer – anders als Frauen – unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: von der Einkommenslücke bis schlechter wirkende Medikamente. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus könne nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen.
„Digitale Krieger“ für Orbán: KI-Accounts fluten Facebook mit rechten Inhalten
Langzeitpremier Viktor Orbán bekommt Konkurrenz aus den eigenen Reihen: Sein früherer Mitstreiter Péter Magyar tritt bei den Parlamentswahlen in diesem Jahr gegen ihn an. Orbáns Partei Fidesz führt einen harten Wahlkampf, auch im Netz. Eine Recherche des ungarischen Online-Magazins Lakmusz zeigt: Die „digitalen Krieger“ nutzen auch KI-Fake-Profile, die sich auf Facebook gegenseitig verstärken und pro-Fidesz-Inhalte pushen.
Mädchenhandel im Privatjet: „Epsteins Methoden waren erschreckend gewöhnlich“
Trotz der schillernden Fassade bleibt Jeffrey Epstein vor allem eines: ein Täter, dessen Vorgehen bekannten Mustern des Menschenhandels folgt. Der Fall erregt große Aufmerksamkeit, ist in seinen Methoden jedoch erschreckend gewöhnlich. Lena Wanner und Sandra Kozeschnik ordnen in ihrem Gastbeitrag den Fall in die typischen Strukturen und Mechanismen des Menschenhandels ein.
Von Wien nach Washington: So funktioniert das Netzwerk zwischen der FPÖ und Donald Trump
Donald Trump ist für die FPÖ ein Vorbild und Ideengeber. Bei Parteitreffen, Konferenzen und Spendengalas vernetzen sich FPÖ-Politiker:innen mit rechten Republikanern. Gemeinsam wüten sie gegen Migration, Klimaschutz und „Wokeness“. Die Verbindung reicht bis in die Parteispitze – von Vilimsky über Kickl bis Strache. Auch die Parteijugend knüpft Kontakte zur republikanischen Szene in New York. Der Schulterschluss über den Atlantik ist kein Zufall, sondern hat Strategie.
Preis-Vergleich: Energiewende ist billiger als sich an fossilen Brennstoffen festzuklammern
Erneuerbare Energien sind günstiger im Bau, sie brauchen keine Brennstoffe und verursachen weniger Personalkosten – das heißt: Sie liefern die billigsten Stromkosten. Langfristig kommt uns die Energiewende also günstiger. Der Ökonom Nikolaus Kowall zeigt, warum wir uns nicht an die alte, fossile Energiewelt klammern sollten. Er erklärt, wie man Schwankungen bei Wind, Wasser und Sonne ausgleicht und wie das alles zusammen gut, günstig und nachhaltig funktionieren soll.
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Quelle: kontrast.at