Endlich gute Nachrichten von der Statistik Austria!
Abstimmungsdaten zeigen: FPÖ stimmte gegen fast alle inflationssenkenden Maßnahmen
Steigende Preise für Lebensmittel, Energie und Wohnen belasten viele Menschen in Österreich. Um die Inflation abzufedern, hat die Bundesregierung in den vergangenen Monaten mehrere Maßnahmen beschlossen – darunter die Mietpreisbremse, die Senkung der Stromabgabe und das Aus für die Steuer auf Frauenhygieneprodukte. In Summe sparen Haushalte durch diese inflationsdämpfenden Maßnahmen bis zu knapp 1.000 Euro pro Jahr. Die Inflation ist inzwischen auch deutlich zurückgegangen, wie die Statistik Austria bekanntgibt. Zusätzlich wurden Entlastungen beschlossen, die das verfügbare Einkommen direkt erhöhen, etwa die Verdreifachung des Pendlereuros. Die FPÖ hat gegen nahezu alle diese Maßnahmen gestimmt.
Um Geburtenrate zu erhöhen, müssen nicht Frauen mehr tun – sondern Männer
Der Aufstieg von „Tradwives“ hat sicher viele zu der Annahme verleitet, dass eine Rückkehr zu traditionellen Rollenbildern der Schlüssel zu höheren Geburtenraten ist. Doch eine neue Studie legt nahe, dass die Lösung viel eher darin liegt, dass Männer zu Hause mehr Verantwortung übernehmen. Denn Frauen bekommen eher dort Kinder, wo sie die Sicherheit haben, dass sie ihre Freiheit und Karrieren erhalten können – und wo Hausarbeit und Kindererziehung fair aufgeteilt werden.
Fabriksbestzung in Italien: Entlassene Arbeiter:innen organisieren sich als Genossenschaft und wollen eigenen Betrieb aufbauen
Im Sommer 2021 wurde die Autoteile-Fabrik GKN in der Nähe der italienischen Stadt Florenz geschlossen, über 400 Arbeiter:innen verloren ihren Job. Seither besetzt ein Teil von ihnen das Gebäude bis jetzt – also über vier Jahre lang. Ihr Ziel: Sie wollen Solarpaneele und Elektro-Lastenräder herstellen und damit die Fabrik ökologisch umbauen. Als Genossenschaft führen sie den längsten Arbeiterkampf in Italiens Geschichte und zeigen: Selbst in einer globalisierten Welt können sich Arbeiter:innen bei Massenkündigungen wehren und etwas bewirken. Mithilfe eines Crowdfundings wollen sie ihr Investitionsziel erreichen.
Umfrage zu Social-Media-Verbot: Welche Plattformen soll die Regierung für Jugendliche verbieten?
Kinder sind sozialen Netzwerken häufig und über lange Zeiträume hinweg ausgesetzt. Immer mehr Studien belegen die spürbaren Auswirkungen auf Konzentration und psychisches Wohlbefinden. Die EU und Österreich planen deshalb u.a. klare Altersgrenzen für die Nutzung von Social-Media-Plattformen. Mit der aktuellen Kontrast-Umfrage wollen wir von den Leser:innen wissen, welche Plattformen unter so ein mögliches Verbot fallen sollten.
Der „Carrie-Bradshaw-Index“: Economist-Ranking listet Wien als Stadt, in der man für sein Geld gut wohnen kann
Allein zu wohnen ist in vielen europäischen Großstädten zum Luxus geworden. Wer ohne Partner:in oder Mitbewohner:in mieten will, stößt schnell an Grenzen, die weniger mit Geschmack als mit dem Kontostand zu tun haben. Genau diese Hürde macht der „Carrie-Bradshaw-Index“ sichtbar. Benannt ist er nach der Sex and the City-Figur Carrie Bradshaw, die in New York allein wohnte und damit zum popkulturellen Sinnbild für das Großstadt-Singleleben wurde. Die internationale Wochenzeitung The Economist nutzt diese Referenz, um zu zeigen, wie weit man mit einem durchschnittlichen Einkommen in Großstädten beim Wohnen kommt. Für Europa liegt nun erneut eine eigene Ausgabe des Rankings vor. Eine Stadt fällt dabei besonders positiv auf: Wien.
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Quelle: kontrast.at