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Unsere Themen im Landtag: Wohnen, Sozialarbeit, Gewaltschutz

2. Februar 2026

Unsere Themen im Landtag: Wohnen, Sozialarbeit, Gewaltschutz

In der Landtagssitzung vom 29.01.2026 haben wir das Thema Wohnen hervorgehoben. Oberösterreichs Lehrlinge sollen einen Wohnzuschuss erhalten, wenn sie für ihre Lehre eine eigene Wohnung brauchen. Außerdem soll Oberösterreich beim Bund sämtliche Gelder für leistbares Wohnen abholen. Nach fast 30 Jahren des Wartens soll endlich ein Berufsgesetz für Sozialarbeiter:innen kommen. Außerdem haben wir uns federführend dafür eingesetzt, dass das Gewaltpräventionsprojekt StoP weiterfinanziert werden soll.

Lehrlinge verdienen Unterstützung
Oberösterreich nennt sich gerne Lehrlingsbundesland Nummer 1, bietet aber im Gegensatz zum Burgenland und Vorarlberg keinen Wohnzuschuss für Lehrlinge. Während andere Bundesländer bis zu 2.800 Euro jährlich zahlen, scheitern junge Menschen in Oberösterreich an den Mietkosten, wenn sie für ihre Wunschlehre einen Zweitwohnsitz brauchen. Die Lehrlingszahlen sind in den letzten Jahren noch dazu stetig gesunken. Wir forderten daher mit unserem gestrigen Antrag die Landesregierung auf, Konzepte für leistbares Wohnen für Lehrlinge zu entwickeln – als Investition in die wirtschaftliche Zukunft des Landes.

Geld für leistbares Wohnen abholen
Während in Oberösterreich 57.000 Familien eine Wohnung suchen, sind bereits 74,4 Millionen Euro aus der Wohnbaumilliarde des Bundes ungenutzt verfallen. Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner hat die Gelder für 2024 und 2025 nicht abgerufen. Wir forderten nun per Landtagsantrag eine Ausweitung der Wohnbauförderung für 2026, um die verbleibenden Bundesmittel zu sichern. Ohne rasches Handeln droht der Verlust weiterer Millionen und damit der Verlust weiterer hunderter leistbarer Mietwohnungen.

Anerkennung für Soziale Arbeit
Als frühere Sozialarbeiterin habe ich den dringenden Wunsch der Sozialarbeiter:innen gehört und im Landtag auf ein Berufsregister und Berufsgesetz für Soziale Arbeit gedrängt. Eine einstimmig beschlossene Resolution im oberösterreichischen Landtag fordert Transparenz und Qualitätssicherung analog zum Gesundheitsberuferegister. Das geplante Berufsgesetz soll Ausbildungsgrundlagen definieren, Berufspflichten regeln und die Attraktivität des Mangelberufs steigern. Bundesministerin Schumann hat bereits ihre Unterstützung für eine rasche Umsetzung zugesagt – zum Wohl der 40.000 österreichweit tätigen Fachkräfte.

Gewaltprävention langfristig absichern
Das Gewaltpräventionsprojekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ steht an sechs Standorten in Oberösterreich vor einer ungewissen Zukunft. Die Anschubfinanzierung des Bundes läuft zwischen Mai und Juni 2026 aus. Eine gemeinsame Resolution aller Parteien im oberösterreichischen Landtag fordert nun, dass sich das Land beim Bund für eine vollständige Kostenübernahme einsetzt. Falls dies nicht gelingt, sagen wir als SPÖ, soll das Land selbst die Finanzierung des mehrfach ausgezeichneten Projekts gegen häusliche Gewalt sicherstellen.

Das Stimmverhalten der anderen Fraktionen kannst du in der nachfolgenden Grafik sehen:

Quelle: SPÖ, Sabine Engleitner-Neu

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